Eine goldene Brücke.
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vollen Schristzügen der Prinzessin, klar und bestimmt, ohneeine andere Deutnng zuzulassen, als ihren Willen, den sieaufs Klarste ausdrückte.
Die Prinzessin schrieb folgendermaßen; „Mein liebenKammerherr von Wenden! Durch Baron Rigoll erfuhr ichso eben Ihre freundliche Bereitwilligkeit, mir Ihre Diensteohne Rückhalt widmen zu wollen. Leider aber sind Siedurch ein ähnliches Anerbieten vor wenigen Tagen in un-angenehmen Conflikt mit dem Regenten gekommen, wasmir indessen Ihre heute ausgesprochene Bereitwilligkeit nurum so schätzcnswerther macht. Hören Sie meinen Wunsch,für dessen pünktliche Erfüllung ich Ihnen aufs Dankbarsteverpflichtet sein werde. Durch Baron Rigoll erfuhren Sieden Aufenthalt des Herzogs Alfred von D., sowie dessenZlbsichten auf meine Hand. Die Unterhandlungen sind soweit gediehen, daß ich nnr ein einfaches Ja zu sagen brauche,um sie zum Abschluß zu bringen. — Daß sich der Herzogim strengsten Jncognito hier aufhält, liegt in dem Beneh-men des Regenten, der sich gegen die projektirte Heirathschon vor einiger Zeit ungünstig auszusprechen beliebte. Obsich dessen Ansichten geändert, möchte ich auf indirektemWege erfahren. Deßhalb wünsche ich, daß Sie dem Re-genten , ihm selbst oder noch besser einem seiner Vertrautendie Mittheilung über alles das machen, was Sie in dieserAngelegenheit den Herzog und mich betreffend heute vonBaron Rigoll erfuhren, mit Einem Worte, und um es