Druckschrift 
2 (1857)
Entstehung
Seite
68
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Dreizehntes Kapitel.

itung des Baron Wenden und warf sich auf das Kiffender linken Seite. Helene pflegte in der rechten Ecke zusitzen. An sie denkend, legte er seine Hand auf das Pol-ster, wo ihr Kopf gewöhnlich ruhte, und als er hieraufsanft über die schwere Seide hinabfuhr, erfaßten seine Fin-ger mit'unaussprechlichem Vergnügen ein feines Battisttuch,welches sie im Wagen gelaffen. Daß er es an seine Lip-pen drückte und es dann, ein glücklicher Dieb, sorgfältigin seine Brusttasche steckte, brauchten wir dem geneigtenLeser eigentlich gar nicht zu sagen, doch war dieser kostbareFund nicht im Stande, seine schmerzliche Stimmung zuverscheuchen, vielmehr dachte er immer und immer wiederan den vorausrollenden Wagen, und wenn er zornig sagte:Warum konnte ich nicht früher das Schloß verlassen?" soseufzte er in Uebercinstimmung mit diesem Gedanken gleichdarauf aus vollem Herzen:Das war kein Augenblick desGlücks!"