räume von wenigen Jahren ward er der Stiftereiner Religion, welche durch ihre erhabene Einfalt,durch ihre Gemeinnützigkeit, und Vernunftmä-ßigkert selbst dem Feinde aller Offenbarung Hoch-achtung abzwinget. Er ward das Licht derV<?clr: Niemand, der ihn; folget, wan-delt im Finftern: seine Lehre ist das Lichtdes Lebens.
lassen Sie uns heute bei diesem großen Ge-danken stehen bleiben; lassen sie uns diese feier-liche Abendstunde der Betrachtung jener unaus-sprechlichen Wohlthat widmen, welche uns Je-sus durch die Stiftung seiner Religion erzeigethat. Vor seiner Ankunft schwebten dichte Fin-sternisse über den wichtigsten Wahrheiten: derMensch kannte weder seine Verhältnisse gegenGott, noch seine eigene Bestimmung, noch seinewahren Pflichten. Jesuskam; undeswardlicht:cr machte uns mir unsern wahren Verhält,ursscn gegen Gott, mit unserer wahrenBestimmung, mit unsern wahren Pflich-ten bekannt.
Möchte ich doch so glücklich seyn, meineBrüder, Ihnen die Nichtigkeit dieser dreifachenBehauptung recht anschaulich darzuthun! Möch-te ich Ihnen Ihr Glück, Christen zu seyn, da-durch recht fühlbar machen, Ihre Herzen mit
Trost