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Geschichte von England
Entstehung
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Eigenthum antasten. Ich habe früher öfters mein Leben zumSchutze der Nation gewagt, und werde auch hinführo in der Für»sorge für alle ihre Freiheiten und Gerechtsame es mir von Nieman-dem zuvor thun lassen." — Obschon diese Rede mit Freude undDank ausgenommen wurde, so flüsterte man stch doch im Palasteheimlich zu, was im königlichen Schlafgemach zwischen ihm unddem sterbenden König bei Anwesenbeit eines katholischen Priestersvorgegangen war.

Die Lords proclamirtcn den neuen Souverain. Die Bischöfeüberreichten ihm eine Adresse wegen des günstigen Eindrucks, denseine Rede erregt hatte. Unter den Ministern des vorigen Königswar Grafvon Roche st er der Einzige, der ihm unerschütterlicheErgebenheit gezeigt hatte, daher machte Jakob ihn zum Lord-Schatzmeister. Den Lord Goldolphin, der unter der vorigenRegierung als erster Commiffär des Schatzes seine Stelle verlo-ren hatte, machte er zum Kämmerer der Königin Maria vonEste. Rochesters Bruder, Graf von Clarendon, wurdegeheimer Siegelbewahrer. Halifax, der wegen früheren Be-nehmens gegen Jakob seine Rache zu fürchten hatte, sich jedochdamals opponirte, als man den Herzog von der Nachfolge aus-schließen wollte, suchte sich wegen seines früher« Benehmens zuentschuldigen; der König erwiederte ihm aber, er habe nur nochdie Erinnerung an jene Opposition im Gedächtniß, und machteihn zum Lordpräsidenten. Sunderland, der früherhin amschwersten gesündiget hatte, behielt dennoch sein Staatssecretariat,fing aber jedoch bald wieder an, den Jntriguanten zu spielen. Umden Rochester zu verdrängen, brachte er im Geheimenrath Maß-regeln zu Gunsten der Katholiken vor, von denen er wohl wußte,daß Rochester sich solchen widersetzen würde. Er verband stch dem-nach mit Richard Talbot, einem irischen Edelmann, mit HeinrichJermyn, Neffen des letzten Grafen von St. Alban und mitEduard Petre, einem Jesuiten, denen er erfreuliche Aussichtenfür die Zukunft, Lctzterm sogar den Cardinalshut zustcherte.

Mit Genehmigung des Königs errichtete Sunderland ein ge-heimes Collegium zur Wahrung der katholischen Angelegenheiten,wovon die Versammlungen insgeheim in seinem Büreau gehalten