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Geschichte von England
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begriffen war, so schickte sie dennoch eine Flotte dahin, um dieReformirten zu unterstützen. Ja sogar in Frankreich suchteCe eil die Reformirten zu gewinnen gegen ihren MonarchenFranz II., den Gemahl der Maria Stuart. Der Könighatte dem Herzog von Guise und dem Cardinal von Loth-ringen die ersten Reichsämter anvertraut. Darüber fandensich die Gebrüder vom Geblüt beleidigt. Anton von Na-varra, sein Bruder, der Prinz von Cond«, und die dreiNeffen des Connetable Montmorency, unter denen derAdmiral Coligny, verbanden sich mit den Reformirten(Hugenotten genannt)'), und Elisabeth versprach ihnen— Beistand. Es wurde beschlossen, den König und dieKönigin zu überfallen, den Cardinal und denHerzog von Guise zu ermorden, und die Prinzenan die Spitze der Regierung zu stellen. Die Ver-schwörung brach aus, scheiterte aber an den kräftigen Maas-regeln des Herzogs von Guise.

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Nach dem Tode ihres Gemahls kehrte Maria Stuartnach Schottland zurück, um sich ihrer bedrängten Unterthanenanzunehmen. Damals kam in England eine neue Bill zuStande, nach welcher der Tod demjenigen zu Theil werdensollte, welcher den Suprematseid verweigern würde. Dagegenerklärte Viscount Montague: „Jedermann wisse, daßdie Katholiken keine Unruhe im Reiche erregt hat-ten; sie disputirten nicht, sie seyen der Königinnicht ungehorsam, sie machen keine Neuerungen.Man könne sich keine größere Tyrannei denken,als Jemanden zu zwingen, etwas als wahr zu be-schwören, was er in seinem Gewissen für zweifel-haft halte, und man soll sich daher wohl hüten,Menschen in die Nothwendigkeit zu setzen, entweder

t) Dieser Name wird von Einigen von dem Orte bei Tours ab-geleitet, wo die Protestanten sich anfangs gewöhnlich versammelten.