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geborenenPerson sey ihm nicht klar, die Königin vonSchottland manche Ansprüche auf die Krone, wollejedoch Elisabeth die Sache seiner Entscheidungüber lassen; so dürfe sie von ihm jede mit der Ge-rechtigkeit vereinbaren Nachsicht erwarten." —
Maria Stuart war die Tochter Mariens, Tochter desHerzogs von Guise nnd des Jakob V., Königs vonSchottland. Sie batte dem Sohne Heinrichs, dem Eduard VI.,ihre Hand reichen sollen; allein man schickte sie an den französischenHof/ wo sic erzogen wurde, und nachher den liebenswürdigenDauphin, den nachmaligen Franz II. heirathete, der aber schonnach achtzehn Monaten starb (1560). Als nächster legitimer SprosseHeinrichs VII. nannte sie sich schon König in v on England.
Elisabeths Minister riethen daher ihrer Gebieterin, diekatholische Religion zu Boden zu treten, wornach sie für illegitimerklärt worden war, und dagegen einer Lehre zu huldigen, dieihrem Throne Festigkeit geben könne. Dieses Geheimniß wurdeaber bald ruchbar.
Bei Eröffnung des Parlaments predigte Or. Cor, ein refor-mirter Geistlicher. Es wurde über ein gleichförmiges Religions-Wesen gesprochen. Der verstorbenen Königin Mariens frühereStatuten wurden widerrufen, die Suprematie wiedergeltend gemacht und der Eid vorgeschriebe».
Diese Bill erfuhr von Seiten der Geistlichkeit großen Wider-spruch , eben so von beiden Universitäten, wiewohl vergebens, —und nachher huldigten Viele der neuen Lehre; die Standhaftenaber wurden von ihren Stellen versagt. An der Spitze derreformirten Hierarchie stellte die Königin den I)r. Ma-thias Parker, ehemaligen Caplan der Anna Boleyn,der zum Erzbischof gemacht wurde. Durch Cccils Bemü-hungen wurde auch in Schottland der neuen Lehre Eingang ver-schafft, um „ d i e Co u g re gati o n desSatans " zu stürzen.
Obgleich Elisabeth den französischen Gesandten, der Schott-land zu schützen suchte, versicherte: „den soll der Fluch deSHimmels treffen, der die Friedensverträge vonverletzen würde," worin auch Schottland