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Edmund erhielt durch Bestrafung der Montsorts die zahl-reichen Ländereien dieser Familie.
Margaretha war vermählt mit dem König von Schottland.
Beatrix war Herzogin von Bretagne.
Eduard I.
1272 — 1307 .
8. 38.
Während des Krcuzzngeö in Palästina bewirkte Eduardnoch als Prinz einen zehnjährigen Waffenstillstand in jenem Lande.Er kam daselbst in Lebensgefahr, indem der Emir von Joppeihm häufig einen Boten und Geschenke schickte mit dem Bedeuten,er wolle das Christenthum annehmen. Als Eduard einmal wäh-rend der Hitze in seinem Gemach auf seinem Lager ausruhte,führte der Ungläubige einen Dolchstoß nach dem Herzen; derPrinz wurde aber nur am Arm verwundet, und er tödtcte aufder Stelle den Meuchelmörder. Der Dolch war aber in Giftgetaucht, folglich schwebte der Verwundete noch immer in Lebens-gefahr. Ein geschickter englischer Wundarzt schnitt aber die Rän-der der Wunde weg, und der Prinz ward in einigen Wochenwieder hergestcllt. Ein spanischer Schriftsteller aber erzählt,seine fromme Gemahlin habe das Gift aus der Wunde gesaugt.
In Sicilicn vernahm Eduard auf seiner Rückreise aus Pa-lästina den Tod seines Vaters. Die Thränen, welche er vergoß,waren ein ehrenvoller Beweis seiner Herzensgüte. Vom PapstGregor X., der ihn nach Rom einlud, wurde er sehr liebreichempfangen, und überall fand er wegen des bewirkten Waffen-stillstandes eine ehrenvolle Aufnahme. Dann ging er nach Pa-ris, und huldigte dem König Philipp >11. für die Länder, dieer von ihm zu Lehen trug. In einem Turniere aber, welches ihmder Graf von Chalons zu Ehren gab, und welches sich in eineförmliche Schlacht verwandelte, hätte er beinahe sein Leben ver-loren.
Endlich erhielt er in England mit seiner Gemahlin die Krö-nung (1274). Nachher unterwarf er sich Wales. Llewel-