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Geschichte von England
Entstehung
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ruhigeren Zeit wäre er vielleicht' einer der verdientesten Regen-ten geworden. Die Kirche der Abtei ^), die er von Grund auswieder hatte aufbauen lassen, wurde zu seinem Begräbnißort be-stimmt und sein Leichnam in dasselbe Grab gelegt, aus welchemer die Gebeine Eduards des Bekenners hatte herausnehmenlassen, um sie in einen goldenen Sarg zu verschließen. Noch anseinem Grabe wurde Prinz Eduard als König von England, alsHerr von Irland und als Herzog von Aquitanien ausgerufen.

Ungeachtet der unruhigen Regierung hob sich dennoch derWohlstand des Landes, der Handel blühte, und für die öffent-liche Sicherheit wurde durch weise Gesetze und durch eine guteGcrechtigkeitspslege gesorgt. Unter Heinrich II. wurden die Got-tesurtheile abgeschafft, gegen welche schon längst die Päpstegeeifert hatten. Auch die Kirche Englands hatte damals einigefromme, tugendhafte und talentvolle Prälaten aufzuweisen. Be-sonders verdienen gerühmt zu werden der Cardinal und Erz-bischof von Canterburp Lang'ton, der für die Charta magnasehr gestimmt war Hs- 1228); dann Edmund Rich, der zuParis und Oxford lehrte und auch Erzbischof von Canterburywurde. Er war neben seiner Gelehrsamkeit und Frömmigkeitvon sanstmüthigem Charakter. Selbst Päpste widersetzten sichmanchmal seinen Bemühungen, weswegen er sich freiwillig nachFrankreich verbannte. Er starb zu Soissey 1240, und wurdevon Jnnoccnz IV. für heilig gesprochen. Auch Robert Grosse-teste, Bischof von Lincoln, lehrte zu Oxford mit Beifall. Erschrieb beinahe über seden Zweig des Wissens, und Bakon er-klärte ihn für einen vollendeten Mann in theologischen und welt-lichen Wissenschaften. Als Bischof setzte er seine frommen Ab-sichten durch. Jnnocenz IV. ehrte ihn sehr, selbst als er gegenden päpstlichen Hof eiferte. Er schätzte besonders die Dominika-ner und Minoriten (s- 1253).

Heinrichs Kinder starben größtenteils in der Kindheit.

Eduard (I.) war vermählt mit Eleonore, Tochter Kö-nigs von Castilien.

1) Westminsterkirche.