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sprechen zu lösen, und schrieb deswegen schon Steuern aus, alleinneue Zwistigkeiten hielten ihn davon ab.
Richard hatte sich nämlich den Befehlen seines Vaters wi-dersetzt, seinem süngern Bruder Heinrich wegen Aquitanien zuhuldigen. Gottfried stand seinem ältesten Bruder bei. Alsder Vater sie aussöhnen wollte, empörten sich die beiden Prinzengegen den König, wobei sein Leben sogar in Gefahr kam. Hein-rich, vom Fieber überfallen, unterlag endlich dieser Krankheit,starb aber reumüthig, so daß ihm der Vater als Zeichen der Ver-söhnung seinen Siegelring schickte. Gottfried wurde begnadigt,suchte aber dennoch nachher Unruhen gegen seinen Vater in Frank-reich zu erregen. Auch Richard verband sich mit Philipp Au-gust II. von Frankreich, um den Vater zu zwingen, seine ihm ver-Mtel8räuk"Ubelheist>, Schwester Philipps, herauszugeben,die König Heinrich aus unbekannten Gründen aus einem Schlossegefangen hielt. Der König ließ sich endlich zu einer Zusammen-kunft mit dem Könige von Frankreich bewegen, um die Sache insReine zu bringen. Während dieser Unterredung schlug der Blitzneben ihnen in die Erde, und es erfolgte gleich darauf ein nochheftigerer Schlag. Des englischen Königs Gemüth wurde da-durch ungemein erschüttert. Er gab es zu, daß seine Gegnerseinem Sohne Richard huldigten, und versprach, Adelheiden aus-zuliefern. Er machte jedoch die Bedingung, daß ihm das Ber-zeichniß der Barone vorgezeigt würde, die dem Könige von Frank-reich beigetreten waren, und der erste Name, der oben anstand,war der seines jüngsten Sohnes, seines Lieblings, Johann.Dieß brach dem unglücklichen Vater das Herz. Er verfiel inein hitziges Fieber, in welchem er die Rache des Himmels aufseine undankbaren Kinder herabflehte. Da es gefährlich mit ihmwurde, ließ er sich in die Kirche tragen, wo er den letzten Trostder Religion empfing. Als er im Verscheiden war, entferntensich die Bischöfe und Barone. Seine Diener zogen nachher denLeichnam des Verstorbenen aus und schleppten alles Wcrthvollemit weg. Er wurde nachher in Gegenwart seines Sohnes Ri-chard und einiger Prälaten und Ritter im Kloster zu Fonte-vraud begraben. Seine unglückliche Regierung währte fünf
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