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Der souveraine Orden vom Heiligen Johann von Jerusalem und seine Wiederbelebung
Entstehung
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die nöthigen Reformen, für deren Verwirklichung sie dann die erstenlebendigen Elemente bilden. Die Einrichtung aber, nach einigenDienst- und Probejahren wieder in das Leben zurück zu kehren,wird wegen der großen Vortheile, die in allen Richtungen darauserwachsen, auch in der Folge beibehalten.

Dem Auftreten als Korporation schon im jetzigen Augenblickewidersetzen sich große, namentlich auch politische Schwierigkeiten. Manmuß sich vor allem durch das Beispiel eiues religiösen Le-bens und einer praktischen, wohlthütigen Wirksamkeitdie Gnade Gottes und das Zutrauen der Mitmenschen, zu derenBesten man arbeitet und sich opfert, zu erwerben bemühen. Dennes ist natürlich, daß man auch den reinsten Intentionen, den auf-richtigsten Worten erst dann Vertrauen schenkt, wenn sie in sichtba-ren Thatsachen und Handlungen sich offenkundig als probehaltig be-währt haben. Das zu thnn ist unsere erste Aufgabe, die eouciitio8M6 guu non des Daseins unseres Institutes. Das ist der Weg,auf welchem wir uns Theilnehmer und Freunde zu er-werben haben.

Dabei ist der hier vorgeschlagene, jetzt nur vorbereitende, zu-gleich aber thätige Weg, der beste Probirstein unserer selbst und die-ser Bestrebung, um unS zu versichern, ob das Werk von Gott ist,oder nicht. Ist es von Gvtt, so wird Er es durch Verleihung vonTheilnahme und von Mitteln zeigen. Denn es ist ein unumstößli-cher Satz, daß wer eine Sache will, auch zugleich die zu ihr nöthi-gen Mittel will. Hätte man sich getäuscht, so würde das Ganzeverschwiudeu ohne den Schaden irgend jemandes, aber mit dem mo-ralischen Gewinn aller derer, welche mit reiner Absicht daran Theilgenommen haben; denn vor Gott gilt die aufrichtige Meinung stattdes äußern Erfolges.

Daß die Ausführung des mitgetheiltcn Planes nur von Ter-ziaricrn oder Devotionsrittern, nicht aber von Justiz- und Profeß-ritteru unternommen werden könne, ist einleuchtend. Die letzterensind durch den Orden und seine Konstitutionen gebunden; ihnen man-gelt daher die hier unumgänglich nothwendige Freiheit der Bewe-gung, welche die Terziarier im vollsten Maße besitzen, zumal da sie,zwar im Geiste ihres Ordens und zu seinem Besten undzu seiner Rettung, allein unabhängig von ihm, als eine Ge-sellschaft von Privaten handeln, welche daneben dem Orden durchdas Devotionskreuz verbunden sind.

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