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Der souveraine Orden vom Heiligen Johann von Jerusalem und seine Wiederbelebung
Entstehung
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Die Terziarier oder Devotionsritter des Ordensund ihre Thätigkeit.

Die Ordenshäuser, worin die Profeßritter in geistlichen Genossen-schaften zusammen leben, die wir ans den letzten Seiten behandelt haben,sind nicht der ganze, ausschließliche Orden eines Landes oder einer Pro-vinz, sie sind, wie schon früher erwähnt wurde, nur die Brennpunkte, dieCentralisation, der vollkommenste Ausspruch und die vollkommenste In-korporation seines Gesammtlebens. Sie sind, was das Haupt demKörper ist, und dieselbe innige Vereinigung und Wechselwirkung,welche zwischen dem Haupte und den äußeren Gliedern stattfindet,wird auch zwischen den Ordenshäusern und ihren Gliedern bestehen.Welche sind aber diese äußern Glieder des Ordens? Es sindalle diejenigen, welche das Justiz-, Devotions- oderDonatenkreuz des Ordens empfangen, ohne durch Ge-lübde gebunden zu sein. Denn diese Ordenszeichen sind kei-neswegs weltlichen Ordensdecorationen gleich, sondern bringen, dasie dieselben geistlichen Privilegien verleihen, wie die Profeßkreuze,auch Verpflichtungen mit sich. Alle größeren Orden der Kirchehaben ihre Terziarier, ihre dritten Orden, welche zwar inder Welt leben, in allen Ständen und Beschäftigungen des Lebens,die daher keine Gelübde ablegen, allein innerlich am Orden Theilnehmen, durch gewisse religiöse Uebungen, die sehr leicht zu erfüllensind, durch die Verpflichtung eines religiösen und mo-ralischen Lebens und durch die Theilnahme an denguten Werken und den geistlichen Privilegien und Jn-dulgenzen des Ordens. Aeußerlich sind sie dem Ordendurch die Aufnahmsbulle verbunden und in einigen Fällen auch durch