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richte; der Ueberschuß aber bleibt sein freies Eigenthum, jedoch ohnedessen Gebrauch für die Dauer der übernommenen Verpflichtungs-jahre. Auch wird hier bestimmt bevorwortet, daß die Genossenschaftin keiner Weise sein mobiles oder immobiles Vermögen beansprucht,weder bei seinem etwa eintretenden Absterben während des Novizia-tes, noch bei seinem spätern Tode, wenn er über die Zeit des No-viziates hinaus in der Genossenschaft verharrt.
Nach Ablauf dieser zwei oder drei Jahre haben sie völlige Frei-heit, in ihre gewöhnlichen Lebensverhältnisse zurückznkehren, sind aber,wenn sie sich dieser Freiheit bedienen, keineswegs als Wankelmüthigezu betrachten, als hätten sie die Hand vom Pfluge abgelassen, auchnicht als solche, welche einem religiösen Orden angehört haben. Siewerden aber den Vortheil mit sich in das Leben hinausnehmen, daßsie in dasselbe wieder eintreten rein und gereinigt an ihrer Seele,rein, stark und gesund an Leib, Seele und Geist, nicht entnervt anGeist, Kopf und Körper, wie leider so viele unserer jungen Män-ner, welche aus dem Schiffbruche, den sie in den gefährlichen Jah-ren ihres Lebens gelitten haben, nichts retteten, als eine im Glau-ben und in den inneren und äußeren Fähigkeiten geschwächte Exi-stenz, ein ausgebranntes, verödetes Herz, ohne Liebe für Gott undden Nächsten. — Welch unendlicher Gewinn! Hütte dieses ganzeUnternehmen keinen andern Zweck, keinen andern Erfolg, als die-sen: unsere Söhne in dieser Weise durch die gefährlichsten Jahreihres Lebens ohne Fährde geleitet, oder sollten sie schon früh dasUnglück gehabt haben, ans Abwege gerathen zu sein, sie wieder aufden sicheren Weg des Glaubens, der Sitte und der innigen Freund-schaft mit Gott zurückgeführt zu haben, und sie so gerettet zu sehen,so würde dieses Werk gewiß schon dadurch allein aller Aufmerksam-keit, Theilnahme und Opfer der katholischen Welt und besonders derVäter, Mütter und der Bischöfe und des Klerus Werth sein. Undsicher werden ihnen für diese thätige Theilnahme und die freiwilliggebrachten Opfer das Wohlgefallen und die Segnungen Gottes unddie Segnungen der kommenden Zeiten zu Theil werden, welche diereiche Ernte dieser heiligen Saat einsammeln, welche sie zur EhreGottes, zum Besten ihrer eigenen Seelen und derer ihrer spätenNachkommen gesäet haben. Welch einen segensreichen Einfluß müßtediese Anstalt ans das gesammte Familienleben ausüben! Und docherwächst daraus noch ein anderer Vortheil, dessen wir bisher nichterwähnten, dessen Werth aber nicht hoch genug geschätzt werden kann.
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