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ein Zeichen; bei den Terziariern der Franziskaner z. B. durch einegeweihte Schnur, bei denen des Ordens von-Malta durch das De-votionskreuz oder das Donatenkrenz. Durch die Tcrziarier übtendie Orden vom h. Franziskus und vom h. Dominicus ihren wahr-haft wunderbaren, regenerirenden Einfluß auf das Mittelalter ausund wurden dessen geistliche und sittliche Reformatoren und Retter.Und diese Einwirkung war um so allgemeiner und eingreifender, dadas fromme Geschlecht der Frauen sich mit besonderem Eifer beidem dritten Orden betheiligte. Hierdurch zog der Geist innerer undäußerer Einfachheit, katholischer Häuslichkeit und eifriger, gesunderNeligiösität in die Familien ein, und ergoß sich von diesen geheilig-ten Herden mit siegreichem Erfolge durch das gesammte Leben.Denn was das Gemüth der Frauen erfaßt, das erfaßt es mit derlebendigen Kraft der Liebe, und die wahre Liebe ist thätig und rast-los, das in ihr gefundene Glück um sich zu verbreiten. Es ist klar,daß in diesen letzten Zeiten die Frauen eine eigene höhere Missionhaben, eine Art männlicher und apostolischer Mission, welche sichweit über die Grenzen der eigenen Familien hinaus erstreckt und bisan die entferntesten Theile der Erde, in Urwälder und Wüsteneienihre heroische und segensreiche Thätigkeit verbreitet. Wir brauchenkaum an die vielfachen Frauenorden zu erinnern, welchen Gott dieWerke der Barmherzigkeit jeglicher Art zur Aufgabe gemacht hat,deren sie sich zur Erbauung und Bewunderung der Bekenner allerReligionen erledigen. Es steht daher auch zu erwarten, daß dieFrauen ihre thätige Theiluahme einem Orden nicht vorenthaltcnwerden, dessen besondere Aufgabe die Werke der Barmherzigkeitsind. Und welche Erfolge würde es für die Rückkehr zu größererEinfachheit und zur Erhaltung strenger Katholicität im Familien-leben haben, wenn sich unter dem religiösen Bande dieses OrdensVereine von Frauen bildeten, welche im Geiste des Ordens,und als dessen Mitglieder sich die Erhaltung des unschätzbaren Gutesder katholischen Häuslichkeit und katholischen Einfalt zur besonderenAufgabe machten, in einer Zeit, wo Alles zusammenwirkt, um dieseSchutzmauern alles Familienlebens und Familienglückes, ja derhöchsten häuslichen Tugenden als lästige Hindernisse niederznwerfenund statt ihrer die Freiheiten des emancipirten Weibes einzuführen!Diese Aufgabe kann nur durch gleichgesinntes Zusammenwirken Vie-ler, aber nie durch die Anstrengung Einzelner gelöst werden. Dennwas in dieser Beziehung als erwünscht und wohlthätig leicht Ein-