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Der souveraine Orden vom Heiligen Johann von Jerusalem und seine Wiederbelebung
Entstehung
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Klöster, welche ihre innige Verwachsung mit dem Leben und ihrenwohlthätigen Einfluß auf dasselbe, außer ihrer religiösen Einwirkung,größtentheils ihrer Stellung als Grundbesitzer verdankten.

Daß dieses Haus zugleich der Convent für die Professen desOrdens sein wird, welche noch nicht nach dem h. Lande gehen, oderihre Dienstzeit daselbst schon vollendet haben, bedarf kaum einer Er-wähnung; denn ohne dieses abgeschlossene Leben in Genossenschaftwürde der Orden bald wieder in alle jene Verirrungen zurückfallen,die seinen Untergang herbeiführten, und von denen wir früher ge-sprochen haben. Man muß das neue Leben mit neuen, dem Geistedes Institutes entsprechenden Elementen beginnen, und sich sorgfäl-tig vor dem alten verdorbenen Sauerteige hüten, welcher das ganzeWerk verderben würde. Denn Niemand füllt neuen Wein auf alteSchläuche. Man kann es sich nicht lebendig genug vor die Seelehalten, daß ihr hohes Alter Mißbräuche und Sünden nie sanktioni-ren kann; wäre das nicht der Fall, so hätte die ganze moralischeOrdnung der Dinge sich längst verkehren müssen. Ist nun ein klö-sterliches Communleben unerläßlich für den Orden, um in diesemCentrum den Geist rein und lebendig zu erhalten, damit er, wie auseinem Fokus, seine belebenden Strahlen durch das Leben verbreite:so steht zugleich zu erwarten, daß im geselligen Leben die Terziarieroder Devotionsritter eine besondere Bedeutung gewinnen und vongrößerem Gewichte sein werden, als es in früheren Zeiten der Fallwar. Diesem Gegenstände widmen wir den nächsten Abschnitt.

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