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religiöser, socialer, geistiger und politischer Trennung und Zerfah-renheit und Afterbildung. Statt das Leben, wie bisher, durchDurchdringung mit dem religiösen Elemente zu oeredcln und so zusagen dem Himmel zu nähern, verkehrten sie diese Richtung in ent-gegengesetzter Tendenz nach unten und zogen das Dasein in denSchlamin der gemeinen Materie und des Naturalismus und eineserlogenen Heidenthumes. Ans Wohlthätern und veredelnden Erzie-hern der Menschheit wurden sie kupplerische Verführer und Verder-ber des menschlichen Geistes. Nichts wäre daher wünschenswertherals diese zwei Hebel der Bildung zu ihrem ursprünglichen Centrumund ihrer einzig wahren Lebcnsqnelle und geistigen Lampe, der Re-ligion wieder zurückkchrcn zu sehen. Freilich kann solche, so tiefin das Leben eingreifende Umkehr, nur aus einer gänzlich geänder-ten Richtung des Sinnes der Völker, geleitet von der allmächtigenHand Gottes selbst, hervorgehen, und jeder eigenwillige Versuch,dieselbe auf künstlich berechnetem Wege herbeizuführen, müßte an-maßend erscheinen und erfolglos bleiben; allein es steht nicht alleindem schwachen Menschen zu, sondern es ist eine heilige Pflicht, soweit seine geringen Kräfte reichen, sich der Vorsehung als dcmüthi-ges Werkzeug zur Ausführung ihrer Plane zum Wohle der Men-schen darzubieten, wo wir irgend diese Absichten angedeutct finden.Wir glauben in der heutigen Rückkehr des Lebens zu seinem religiö-sen Centrnm eine solche Andeutung wahrzunehmen, denn cS liegtnicht in der göttlichen Führung der Dinge, daß eine Seite des Da-seins, die religiöse zumal, sich in einer Richtung bewege, währendandere Tendenzen, und zwar von der Wichtigkeit wie Wissenschaftenund Künste, ein entgegengesetztes Princip verfolgen. Fänden nundie beiden mächtigen Hebel religiöser und geistiger Bildung, Stütze,Schutz und Förderung in einem religiösen Orden, dem seine ganzeEinrichtung die Höhen des Lebens anweist, so dürfte dadurch einer-seits jene eben so wünschenswcrthe als nothwendige Rückkehr der-selben zum religiösen und kirchlichen Centrum bedeutend angebahntwerden, so wie sie sich zu diesem mit mannigfachen Hindernissenumgebenen Streben ermuthigt und gestärkt finden müssen; anderer-seits aber würde die Thätigkeit des Ordens nur seiner allgemeinenAufgabe entsprechen, welche ihn anweist, vor allem der Beschützerund Förderer der Religion zu sein. Diese Aufgabe würde er imhohen Grade erfüllen, wenn er dazu beitrüge, die nächst der Reli-gion höchsten und einflußreichsten Bestrebungen des Lebens wiederum