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Der souveraine Orden vom Heiligen Johann von Jerusalem und seine Wiederbelebung
Entstehung
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um den Adel auf religiösem und und moralischem Wege wiederer-langen zu lassen, was ihm von der Vorsehung als rechtmäßiges undzum Wohle der menschlichen Gesellschaft nothwendiges Erbe ange-wiesen war, was er aber durch eigene Verschuldung, und die Ge-walt äußerer Verhältnisse verloren hat, seine Stellung auf derHöhe des Lebens. Judeß hüte man sich, diese wo hlthä Li-gen und natürlichen Folgen der Regeneration diesesOrdens für ihren Zweck zu halten, oder als solchengebrauchen zu wollen; denn der innerste Zweck desOrdens kann immer nur ein rein religiöser sein.Diesem rein religiösen Werke einen weltlichen oderpolitischen Zweck unterschieben zu wollen, würde dasganze heilige Unternehmen auf ein durchaus falschesTerrain verschieben, wo es weder gedeihen noch wir-ken könnte und sehr bald schmachvoll zu Grunde gehenmüßte. Man handle einfach und aufrichtig vor und für Gott,und die äußeren heilbringenden Resultate werden sich von selbst er-geben. Trachtet zuerst nach dem Reiche Gottes und seiner Gerech-tigkeit.

Wenn nun schon geschichtliche und rationelle Gründe für dieNützlichkeit und Möglichkeit der Wiederbelebung dieses Ordensdeutlich genug sprechen, so gewinnt diese Frage eine noch gewichti-gere Entscheidung durch die Erklärung des h. Stuhles, welcherhierbei ohne Zweifel das Beispiel manch' anderer Orden berücksich-tigte, die ebenfalls ihren ursprünglichen Berns verloren hatten, inunfern Tagen aber, zum Tröste der Kirche, und zur Erbauung derWelt zur alten Strenge und zu erneuter Lebeusthätigkeit zurück-kehrten. Freilich erwartet der h Stuhl, wie es bei je-nen Orden der Fall war, eine aufrichtige Negeuera-tion von innen heraus, ein aufrichtiges, hochherzigesAufgeben aller Mißbräuche und Hemmnisse, und eineaufrichtige Rückkehr zu dem ursprünglichen Geiste undder ursprünglichen Bestimmung des Ordens; dennnur unter diesen Voraussetzungen kann er ihm seinenSegen und seinen Beistand erth eilen, er erwartet aberauch ein besonders persönliches Betheiligen bei dem Werke, dennein Orden besteht aus lebendigen Gliedern, mit lebendiger Wirk-samkeit, nicht aber aus geschriebenen Regeln und Constitutionen.