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Der an seinen TagewerkenSich erlaben kann und stärken,
Wie der Wein in banger ZeitHerz und Geist erfreut!
Wintcr-Ch or.
Der Winter deckt mit flockichten GewändenDie öde und erstorbene Flur;
Zum neuen Leben in des Todes BandenStärkt sich die schlummernde Natur,
Ja Bräutigam und Braut ist, wer da glaubet,
Bon Lieb' und Hoffnung ist erfüllt;
Ihm wird sein Frühling nimmermehr geranbetUnd all sein ird'sches Sehnen ist gestillt;
Für ihn gibt's keine arme Zeit,
Er ist sich selbst die Ewigkeit,
Die freudige Ewigkeit!
D c c e >n b e r.
(Schwarzes Kleid, ein weißer Schleier, eine Dornenkrone draufund ein Engclchen mit Gloria. Ein Weihnachtsbäumchen, eineiserner Löffel. — Steinbock.)
December heiß ich, und den Steinbock führ' ich,
Gleich ihm aufkletternd strebet bald der Tag,
Von Außen traur' ich, Freud' im Innern spür ich,
Der Wein, der fromm im dunklen Fasse lag,
Wird in Begcist'rung heil'ger Nächte rührig,
Im Dornenkranz den Morgenstern ich trag.
Ein Wink des Himmels in der Zeiten Fülle,
Als unser Heil erschien in ird'schcr Hülle.
Verschleiert unter Dornen keimt Verhängniß,