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2 (1852) Weltliche Gedichte
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Und innerlich geworden träumt die Zeit,

Die Hände faltend über der Empfängnis;

Mariä. Betend wacht die ChristenheitRecht in Mntterseligkeit!

Adam und Eva ahnen im Gefängniß

Der Unterwelt, das Heil sei nicht mehr weit,

Der neue Adam, der aus der BcdrängnißDes Todes alle Glaubenden befreit.

Sie senden euch zu eurem Bunde Grüße,

Der ihnen eingesetzet ward im Paradiese.

Durch einen Menschen kam zur Welt die Sünde,

Durch Einen kam das Heil in diesen Tagen.

Horch,lilorm in excellis!" ich verkünde:

Geboren ist das Lamm, die Schuld zu tragen,Geboren ist der Bräutigam, der seine Braut,

Die Kirche, auf den Fels im Sturm gebaut!"

Zur Krippe eilen Hirten mit der Gabe,

Die Gabe, die erkannt wird, ist ihr Glaube.

Den geb euch Gott! Ich bring euch was ich habe,

Des Glaubens und der Einfalt Bild, die Taube!

Ianna r.

(JanuSkopf, weißes Kleid, Feuerbecken, Pelz oder Muff, Wasser-mann. Geschenk: Ein Korb mit trockenen Früchten oder einKohlenbecken.)

Ich bin der Januar. Wie Janus schaut,

So schau' ich rück- und vorwärts in die Zeit.

Der Wassermann regiert; halt warm die Braut,

Es friert der Tag. Horch! alle Welt so laut:

Prost Neujahr!" um ein kleines Trinkgeld schreit.