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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
Seite
597
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November.

(Gewand von der Farbe welker Blätter, eine Krone von Oelzweigen,ein Körbchen mit Rosinen, Mandeln, Beifuß und Achseln oderdergleichen. Gänse, etwa auf einem Bratspieß oder Schlachtmesserzum Geschenk. Zeichen: Schütze.)

November bin ich, führ' des Schützen Zeichen,

Dem schon der Nord den frost'gen Bogen spannt,

Was grünte und was blühte muß erbleichen,

Wohl dem, der ohne den Kalender an der Wand,

Wenn Tage schon wie Leichenbitter schleichen,

Secunden zählt am Pnlsschlag lieber Hand.

Wo Liebe im Kamine wahrt das Feuer,

Stirbt nicht die Gluth, wär's Holz auch noch so theuer.Doch richte dich, zum schönsten Mahle sparDie Fülle auf. Es sendet dir zum Feste,

Der dir den Wein gab, Allerheil'gen Schaar,

Der dir die Gluth aus kühlen Trauben Preßte,

Stellt sie als Geist aus trübem Leibe dar;

Zum Kelch wird dein Pokal durch solche Gäste.

Auch sollst du allen Seelen zum GedenkenAusgießend eines Bechers Opfer schenken.

Sieh, wer dem Himmel nicht versperrt die Erde,

Der ist nicht an der Sonne Bahn gebunden,

Und statt des Frühlings singt an seinem HerdeCäcilia in ernsten Abendstunden.

Elisabeth bringt Rosen, denn im WertheWird milde Gabe so vor Gott erfunden.

Und Katharina, die Doctoren lehrte,

Schlägt ihm ein Buch auf in Erlösers Wunden.

Und friert er, wirft Sanct Martin ihm vom Schimmel