Orion vor dem Scorpione untergehen.
Habt acht! in meinem Mond schmückt Gottes GutNicht gleich vertheilct mehr die freud'ge Welt,
Der Traube milder Kuß ward Mostes Glut.
Frei streift das Wild, es sank das Schattenzelt,
Und Durst und Jagd verlangen leicht nach Blut,
Der Feind den grünen Zweig zur Schlinge stellt.
Die Zeit wird kühl, das Feuer ist geboren;
Die liebe Sonne ward zu Meteoren.
Dem Bacchus Dionysus nicht zu trauen,
Sieh du Sanct Dionys den Kelch ausspenden,
Den Franken, die manch bösen Rausch uns brauen,
Sollst du zum Freund Sanct Sergii dich auch wenden,Dich an Sanct Bacchus Martertod erbauen.
Ich bring auch Frau'n, dein Herbstfest zu vollenden,
Dich grüßt Sanct Ursula mit den Jungfrauen,
Sanct Hedwig auch, das Kirchlein auf den Händen.
Den Zehnten sollst du Gottes Kindern reichen,
Sonst straft dich Scorpic, das Nachczeichen.
Als Beispiel theil' ich euch das Meine gern,
Wcinbeer und Nüsse ißt sich's gar zu gut selbander,
So Beer um Bcerlein wird man stets verwandter,
Der knackt die Nuß, der Andre schält den Kern,
Und als der Eine fromm gewesen, fand erIm Kern das Marterwerkzeug unseres Herrn,
Doch die Kastanien — seid ihr erst bekannter,
Ach, braucht die eignen Finger stets, um aus den Kohlen,Und habt ihr eine, braucht die Zange, sie zu holen.