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Die Trachen all, die fromm wir überwunden,
Sind unserm Dienst als Sclaven festgcbunden.
Drum laßt uns, da sich die Apostel theilen,
Zu Gottes Erndte, hin in alle Welt,
Mit treuer Hand nach unserm Tagwerk eilen,
Gesellt und ungesellt, wie's Gott gefällt!
Und wen es in die Wüste zieht zu Magdalenen,
Der schlage aus dem Fels den Quell der Thränen,Denn diese hat das beste Theil erwählt,
Das nimmer wird von ihr genommen werden!
Und schau die Martha, die sich sorgend quält,
Sie knetet einen Himmel sich aus Erden,
Doch liebte sie der Herr, ob ihrem Glauben.
Auch mag der Braut die Rüstung man erlauben;Denn wer nicht in dem Heumond fleißig zappelt,Und wer nicht in der Erndte tüchtig zappelt,
Und wer nicht, wenn die Sonnenflicgen stechen,
Recht emsig um sich fährt mit Sens' und Rechen,Der geht im Winter um mit einem Strohseil,
Und fragt vergebens oft: „Wo ist gut Stroh feil?"Lch bringe, was mein Zeichen mir verlieh»,
Die Biene baute in des Löwen Nachen,
Den Samson brach. Nehmt Wachs und Honig hin,Und weil dabei mich Bien' und Fliegen stachen,
Wird mir auch wohl der Wedel hier vcrziehn.