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2 (1852) Weltliche Gedichte
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Und so seh ich Karl, den ernsten Jungen,Dort im Bilde sinnend, ernst und klug,

Er und deine Welt sind Wohl gelungen,Aber ihm scheint sie nicht gut genug:

Hat er erst sie in sich selbst errungen,

Wird ein Lächeln wohl der trübe Zug,

Der ihn wie des Fürsten Bild umschwebet.Der umsonst nach einem Freund gestrebet!

Aber hier wie kühn, verliebt, schwcrmüthig,Jugendlich, erwartend, froh und träumend,Waffenlustig, launig, keck und gütigTrotzt mein Clemens, sich mit Stahl umsäumend.Lieber Jüngling, vor Frau Venus hüt' dich,Deren Bild aus goldnen Bechern schäumendGern der Knaben trotz'ge Locken scheitelt,

Und der Stirne freien Plan vereitelt!

Und Maria blicket aus dem Bilde,

Als vernehme sie des Engels Gruß;Also dacht der Maler sich die Milde,Aber ich, ich wünsch ihr einen KußVon des Mondes zauberischem Schilde,Daß sie liebend wiederküssen muß.Könnt ich ihre stillen Augen schließen,Säh ich vor Maria Heloisen!

II.

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