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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
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Und du führtest, Herr, auf sanftem FlügelMich, die Jungfrau, wo mein Kranz entsprossen.Hin zu meines Lebens frohem Hügel,

Wo sich reich die Aussicht mir erschlossen,

Und des Heiles Quelle ohne ZügelSich in meines Lebens Thal ergossen,

Und des Hügels Lorbeern zu verschönenKönnt ich sie mit Myrthenkränzen krönen!

Ans des eignen Lebens FrnhlingstriebenSah ich edle Zweige mich umranken,

Kinder wurden mir, die treu mich lieben.

Und die, Herr, für ihre Mutter danken;Töchter, welche Zucht und Künste üben,Söhne, frei voll göttlicher Gedanken,

Und so blühet ewig unverloren,

Herr, dein Schatz mir neu aus mir geboren!

Alles, was mein Mutterherz ersehnen,

Was getreue Sorge wünschen mag,

Ihrer Lieben Leben zu verschönen,

Herr, durch dich mir vorbereitet lag,

Und so tritt mein Glück in edlen SöhnenUnd in frommen Töchtern hell zu Tag,

Reich bin ich, der Kinder Geist zu schmücken,Die mich, Herr, durch deine Huld beglücken!