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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
Seite
495
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Worte am Hügel.

Ein Gelegenheitsgedicht an eine Familienmutter Fr. v. G.

Herr, du hast mit vollem BlüthensegenMeines Lebens Frühling mir geschmücket,Freudig Hab ich auf des Sommers WegenGoldne Früchte deiner Huld gepflücket;Treibt der Herbst die Blätter mir entgegen,Ist die volle Traube ausgedrücket,

Zeig ich in des heil'geu Weines ScheinDir dein Ebenbild, den Menschen, rein.

Fromme Eltern hast du mir gegeben,

Und die klare Seele mir umwandLieblich leicht ein Leib, zu Lust und Leben,Daß ich in dem schönsten Vaterland,

Einer Hebe gleich, umkränzt mit RebenAn des Rheines deutscher Woge stand,Schönen Gartens, edlen Stammes Blüthe,War ich selig, Herr, durch deine Güte!