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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
Seite
483
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Än Bettina.

Kehret doch heimwärts Gedanken, und eilet den Tempel zu ordne».Schafft mir im Herzen Gebet, eh' es in Sehnsucht mir bricht;

Drei sind ihrer, der Theuern, die weit in der Fremde mir weilen;Zwei dem Tode geweiht grüße noch einmal mein Blick,

Daß ich friedlich entsag' dem, was die Fremde begehrt.

Dann umfasse mich Leben denn Eine noch weilet ich fühle.Daß sie das Einzige ist: Zukunft, Leben und Lieb',

Wie mir's im Herzen, das hat ihr der Gott in den Buse»

geschrieben,

Wie in der Seel' es mir ist, schrieb ihr der Gott in das Aug'Schweigend spricht sie das Wort, was meine Lippe nicht redet;Flieh ich, so ist sie die Flucht; ruh' ich, so ruht sie in mir.

Suchest du sie? In den Schatten des Wald's dort, wo sich das

Dunkel

Tiefer Begeisterung löst, stiller der Himmel sich senkt,

Wo an der liebenden Brust, dem Gestade des brausenden Lebens,Des unendlichen Meers Woge melodisch sich bricht.

Dort weilt sie, fromm dichtend, was ihr sie lehret, ihr Geister,Begierig Geheimes zu fassen;

Euch, ihr Götter in mir, schuf nur des Kindes Gebet.

Trösterin! Milde! Dein Seheraug' entsiegelt dem Tode,

Der dich als Leben umgibt, selbst den geschlossenen Blick.

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