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Kann nicht weinen, denn die AugenUnd die Thränen sind von Stein.Kann nicht seufzen, kann nicht hauchen,Und erklinget fast vor Pein.
Ach, vor schmerzlichen GewaltenMacht' das ganze Bild zerspalten!
Es riß mich fort, als zogen mich GespensterZum Teiche hin, und meine Augen starrtenAuf's weiße Bild, es schien mich zu erwarten,Daß ich mit heißem Arme es umschlinge,
Und Leben durch den kalten Busen dringe.
Da ward es plötzlich dunkel, und der MondVerhüllte sich mit dichten, schwarzen Wolken.Das Bild mit seinem Glanze war verschwundenIn finstrer Nacht. In Büsche eingcwundenKönnt ich mit Mühe von der Stelle schreiten.Ich tappe fort, und meine Füße gleiten,
Ich stürze in den Teich. Ein Freund von mir,Der mich im-Garten suchte, hört' den FallUnd rettet mich. Bis zu dem andern MorgenWar undurchdringlich tiefe Nacht um mich,
Doch bleibt in meinem Leben eine Stelle,
Ich weiß nicht wo, voll tiefer Seligkeit,Befriedigung und ruhigen Genüssen,
Die alle Wünsche, alle Sehnsucht löste.