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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
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Der Büsche dunkle Ahnungen, und flochtAus schwankender Gesträuche Schatten LaubemFür jene Fremde, die das Meer verschlang.

Und neben mir, in todter Ungestalt,

Lag schwarz wie Grab mein Schatten hingeballt

Und es schien das ticfbetrübteFrauenbild von Marmorstein,

Das ich immer heftig liebte,

An dem See im Mondenschein,Sich mit Schmerzen auszudehnen,Nach dem Leben sich zu sehnen.

Traurig blickt es in die Wellen,Schaut hinab mit todtem Harm,Ihre kalten Brüste schwellen,

Hält das Kindlein fest im Arm.Ach, in ihren MarmorarmenKann's zum Leben nie erwärmen!

Sieht im Teich ihr Abbild winken,Das sich in dem Spiegel regt,Möchte gern hinunter sinken,

Weil sich's unten mehr bewegt,Aber kann die kalten, engenMarmorfesseln nicht zersprengen.

II.

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