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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
Seite
272
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Am Ufer bin ich gangen l

Am Ufer bin ich gangen,

Sie schifften auf dem See,

Mein Herz war voll Verlangen,Ich trug ein heimlich Weh;

Ein Weh, ein Weh zu seinSo ganz allein, allein, allein!

Ich Hab hinaus getragenMein Herz, und der es liebt,Der muß zu Haus verzagen,Der ist zum Tod betrübt,

Und hört die Turtel schrei'n:So ganz allein, allein, allein!

So ging ich wohl zwei Stunden,Und ob ich sein gedachtNur wenige Secunden,

Das hüll ich in die NachtDes stummen Herzens einSo ganz allein, allein, allein!