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O krankes Herz, dein glühend Lieben,
Glüht mir in jedem Abendroth;
-Ist dir dein Trost auch nicht geblieben,Bleibt stets bei mir doch deine Noch.
Und in der Abendglocke TönenFühl ich bewegt wie dir zu Muth,
Fühl deine Thräncn, fühl dein Sehnen2n meinem Blut — ich bin dir gut!
O war aus mir was ich gesungen,
Wär's nicht in meinen Mund gelegt,
Dann war ein Quell aus mir entsprungen,Dem Durst, der deine Brust bewegt.
Der Quell müßt bald die Kluft erfüllen, —Dein Ach und Weh und deine GlutKönnt' ich am blauen Sec dann stillen!
Ach werde gut! — ich bin dir gut!