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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
Seite
252
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Süßer Trost in heißen Stunden

Süßer Trost in heißen Stunden,

Da die Liebste, die mir lebt,Zitternd vor mir stand in WundenUnd dwch nicht vor mir erbebt.

Da sie mir mit heißem Flehen,

Der demnthig sie umfing,

Wahr in'S bange Aug' gesehen,

Daß mir's durch die Seele ging.

Und ich fleht:Ach, mir alleine,Rechne diese Gluth nicht an,

Deine Flamme war die meine,

Beide faßte uns der Wahn!"

Süßes Kind! in deinen Wunden,Bist du so unendlich schön,

All mein Schmerz muß da gesundenWie in sel'gem Wiedersehn!