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2 (1852) Weltliche Gedichte
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Alles, was da je geschieden,

Ewig innig sich erkennt,

Und ein wonnetrunkner FriedenMir im Herzen jauchzt und brennt.

.Schließest Lippen du und Augen,Wird ein Feuerblick dein Leib,

Wird dein Mund ein Feuerhauchen,Wirst du schöner als ein Weib.

Hungern kann ich, harren, missen,Doch dich hingegeben sehn,

Und bedecken nicht mit KüssenMüßt ich kalt im Feuer stehn,

Du bist wahr, wie nie im LebenWahrheit mir cntgegentrat,

Und so wirst du mir vergebenWas dir selbst cntgegentrat.

Soll ich arm mein Elend bauen,Dann Hab Mitleid und gib mehr,Gib mir kindliches Vertrauen,

Dann wird Alles leicht, was schwer.

Aus der Ferne schon gib Winke,Mahnt das Herz in deiner Brust,Daß ich trinkend nicht ertrinkeGib mir Innigkeit statt Lust.