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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
Seite
248
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An eine Feder.

Danke, danke, süße Feder!

Liebchen ist es, die dich schnitte,

Solche Huld geschieht nicht jeder,

Denn sie hat nach KindersitteDich mit ihrem Mund benetzet,

Ihre süße, liebe Lippe,

Die noch nie ein Kind verletzet,

Küßte lindernd deine Nippe,

Und du trankst auch eine Zähre,

Die um mich sie hat vergossen,

Federchen nicht mehr begehre,

Du hast Lust und Leid genossen,

Schwarz will ich dich nie betinten,

Tinte ist so herb und bitter,

Und ein Kindcrkuß gleicht lindenRosen um ein Perlengitter.

Komm und schreib:

Mit meinem Blute,Das die Liebe hat versüßet;

O du Liebe, Süße, Gute!

Sei vom treusten Herz gegrüßet,