Dein Geist hat keinen FriedenNach deinem Tod gefunden,
Er muß mit ew'gem SiedenDer Thräncn mich umrunden,Weil Flammen er erweckte,Die kühle Woge deckte!
Weh Flammen, grüne FlammenDie nun mit blinden TriebenDem Holze neu entstammen,Das er zur Glnth gerieben,
Und wenn es wieder grünetIst er noch nicht versöhnet!
Und wenn es wieder blühetUnd weiß von Blüthen kühlet,Und heiß von Früchten glühet.Ein Feuer dich dnrchwühlet,Das Feuer meiner Triebe,Das Feuer deiner Liebe!
O Herr, hör' laut im TraumeDie arme Seele wimmern;
Ach, laß dir aus dem BaumeFür sie ein Kreuz doch zimmernUnd richt cs auf am Pfade,
Wo sie verlor die Gnade!