Mägdlein, schlag die Äugen nieder
Mägdlein, schlag die Augen nieder,Blicke, die zu heftig steigen,Plaudern Alles fälschlich wieder,Was die Lippen zart verschweigen.
Mägdlein, woll die Augen senkenNach dem Schlüssel an der Erde,Sie wird ihn der Demuth schenken,Daß der Himmel offen werde.
Mägdlein, lass' die Wimper sinken;Wenn die Blumen aufwärts sehen,Deinem Blick herab zu winken,Wolle nicht vorüber gehen.
Mägdlein, nicht die Augen hebe,Allzuoft und wild und schnelle,
Daß dein Blick den Himmel gebeEinem nur an rechter Stelle.
II.
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