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Mägdlein, wer hernieder blicket,
Der hat wohl sein Herz erbauet,
Der hat schon sein Hans beschicket,
Eh er sich der Welt vertrauet.
Mägdlein, hast du keinen Spiegel,Der dich in dich selber scheinet,
Deine Augen sind zwei Siegel,
Denen ganz dein Heil versteinet.
Mägdlein, senktest du die Augen,
Den Endhmion zu Wecken,
Würdest du zu lieben taugen,
Und nun taugst du nur zum Necken.
Mägdlein, woll zur Erde sehen,
Lasse deine Augen weiden,
Und sie werden auferstehenUnd dich wie zwei Sterne kleiden.
Mägdlein, diese AugensterneMagst du dann dem Himmel weihen;Daß die Erde lieben lerne,
Mußt du ihr die Augen leihen!