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Sie sind gleich den Göttern und handelnAlltäglich in andrer Gestalt,
Mein Liebchen wird auch sich verwandeln.Das thut meinem Herzen Gewalt.
O Liebchen, wo bist du geblieben?
Ich steh vor dem schimmernden Haus,Und will dich bescheiden nur lieben,
O Liebchen, o sehe heraus!
Ich will dein pflegen und wartenIm Herzen so treu, als ich kann;
Da seh ich sie sitzen im GartenWohl bei einem reichen Mann.
So kauf ich mir Harke und Spaten,
Bind mir ein grün Schürzelcin vor;
Ich stell mich als war ich der GärtnerUnd klopf bei dem Reichen an's Thor.
„Thu auf, o Reicher, den Garten,
Ich will dir so gern ohne SoldDie Blumen all Pflegen und warten,
Sie sind ja mein Silber und Gold!"
„So sei mir, o Gärtner, willkommen,Zieh höher die Rosenwand mir;
Versteckt sie zu Netzen und Schlingen,
Ich habe ein Vögelchen hier.