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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
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Sie sind gleich den Göttern und handelnAlltäglich in andrer Gestalt,

Mein Liebchen wird auch sich verwandeln.Das thut meinem Herzen Gewalt.

O Liebchen, wo bist du geblieben?

Ich steh vor dem schimmernden Haus,Und will dich bescheiden nur lieben,

O Liebchen, o sehe heraus!

Ich will dein pflegen und wartenIm Herzen so treu, als ich kann;

Da seh ich sie sitzen im GartenWohl bei einem reichen Mann.

So kauf ich mir Harke und Spaten,

Bind mir ein grün Schürzelcin vor;

Ich stell mich als war ich der GärtnerUnd klopf bei dem Reichen an's Thor.

Thu auf, o Reicher, den Garten,

Ich will dir so gern ohne SoldDie Blumen all Pflegen und warten,

Sie sind ja mein Silber und Gold!"

So sei mir, o Gärtner, willkommen,Zieh höher die Rosenwand mir;

Versteckt sie zu Netzen und Schlingen,

Ich habe ein Vögelchen hier.