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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
Seite
108
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Hyaci»th.

Nehmt mich zum Krieger an, hört auf zu höhnen,Will streiten für, und mit euch alle Stunden,

Denn abgehärtet fürcht ich keine Wunden,

Die Löhnung sei mir nur, ench anzulehnen.

Laura.

Bei mir war offner Krieg stets schlecht empfohlen,Auch führ ich keinen Krieg, wo ich waS kriege;

Und weil ich meist dem Degen unterliege,

So ehr' ich das Duell nur auf Pistolen.

H y a c i n! h.

Zum Streiter nicht? so nehmet mich zum DichterBin Dichter ich, dem Busen sing in VersenEin Lied ich euch bei Schthcn und bei PersenZum Lob des Haares und der Augenlichter.

Laura.

Mit Poesie geht Armuth nur gesellt,

Macht ihr Sonette, macht sie noch so nette,

Ihr bleibt ein armer Sohn und so ohn' Bette:Gebt Geld statt Versen oder Fersengeld.

H y a c i n t h.

Ein Pilger bin ich, suche aller OrtenDas Göttliche im Irdischen zu finden,

Doch ist umsonst, denn euch ist nur gewordenDas Göttliche im Jrd'schen zu entbinden.