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1 (1830) A bis Bl
Entstehung
Seite
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2Cbelatb 9

@o lebten bcibc Siebertbc mehre SHonate bocbfl glücflid), mehr mit ihrer' fiiebc als itjccn ©tubien befdjaftigt. 2 lber bic Serfe, in benen 2 C. feint Siebefang, liefen in fParig um ttnb famen enblid) auch jugulbect. ©r trennte bieSiebenben, jeborf) ju fpat. Jjeloife trug unter ihrem £erjen bie grud)t ifjrec@d)wdche. 2f. entführte fie nad) Sretagne, wo fte »on einem ©ohne entbunbenwarb, ber inbep halb flarb. Seist bad)te er barauf, fid) (jeimlicb mit ifjr ju tser=mahlen; gutbett war genotl)igt, einjuwitligen, unb $eloife, bie aug mifoerftanbe*nem Zartgefühl lieber feine ©eliebte a(S feine ©attin fein wollte, fügte ffd) enblid)' > aud). Sie ©he warb »olljogen, unb umfieju »erijeimlidjen, blieb ^eloife beiihrem Sfjeim, wdf)renb 21 . feine nötige SBoljnung bcibefjielt, wo er feine Sor*lefungen fortfefste; fie faljen fid) feiten, gulbert inbep glaubte, bap bieS ©esheimnip nur ber ©hre feinet 9licf)te nachteilig fei, unb machte eg begannt; «£je*

! loife bagegen, welche 2 (.g Sitihm hoher fd)dfcte alg ihre (5h«, leugnete bie ©heburd) einen ©ib. gulbert duperte feinen Zorn barübet burd) 9RifhanbIungen,benen 21 . fie baburd) entjog, bap er fie jum jweiten 9Jtal entführte unb nach2 frgenteuil in ein Älofler brad;te. gulbert glaubte, er wolle fie jwingen, ben©dreier ju nehmen, unb aug 9lacf)e liep er an 2f. eine fchmdhtiche Serflüm»melung ooUjiehen. Siefet trat alg SJtond) in bie 2(btei non ©t.=Sentg, unb 4>e-loife nal)m ben ©dreier ju 2frgenteuil. 9lad)bem bie Zeit feinen .Summet eini=germapen gelinbert hatte, fe£te er feine Sorlefttngen wiebet fort, jog fid) aberbabttrch neue Serfolgungen ju. ©eine gcinbe ftagten ihn not ber Äirchennc«* fammlung ju ©oiffong 1122 wegen einer ©d)rift über bic Sreieinigfeit an unbbradjtcn cg bafiin, bap biefelbe für fefcerifch erfldrt unb 21 . uerurtheilt würbe,fie felbfl ju nerbtenneit. gortgefegte 'ilnfeinbungen nothigten ihn enblid), bic2fbtei ©t.=Senig ju neriaffen unb fid) in bie ©egenb non 9logent für ©eine ju=rüdjujiehen, wo er ein Sratorium erbauen liep, bag er bem heiligen ©eifl weihteunb graftet nannte. 3 ttm 2 fbt non ©t.=®ilbag be9Jut)g ernannt, lub et-pjesloifen unb ihre 9feligiofen ein, feine ©apclle ^ParaE'let ju bewohnen, unb empfingfie bort. 9lad) einer lljdl)tigen Trennung fahen fich betbe Siebenbe hier jumerflen SJtale wieber. 21 . lebte hierauf ju ©t. = @ilbeg, bag ihm einen trauri»gen Aufenthalt gewahrte, »ergebeng mit Scrbeffetungen bemüht, unb ftetö im.Kampfe mit feiner Siebe für .fieloifen unb mit bem $affc ber fÖlondje, bie felbflfein Seben bebrohten. Set heilige Sernharb, ber fid) lange geweigert hatte, ge=,* gen einen S9?ann aufjutreten, ben er nerehrte, gab enblid) ben wieberholten Sor=

; flellungen feiner greunbe nach, jog 2i.g Sel)re »ot bie Kird)en»erfammlung »on

©eng 1140, liep fie »om fpapft »erbammen unb bewirfte fogar einen Sefef)l,ihn einjuEcrfern. 2f. appellirte bagegen an ben fPapfl, »ertheibigte ft'cf) offenelieh unb ging nach 9fom. Sei feiner Sutd)teife burch ©lugnp befuchte erfPeter ben ©htwütbigen, ber bafelbfl 2fbt war. Siefet ebenfo leutfelige alg auf=gefldrte ©otteggelel)rte »erföhnte ihn mit feinen geinben; 2 f.. aber befd)lop,feine Sage in bet Zutüdgejogenheit 51 t enben. Sie flrengen ©ntfagungen, bieer ftd) auflegte, »erbunben mit bem Kummet, ber nie aug feinem fersen wid),«erjehrten nach «nb nad) bie Kräfte feineg Äorperg, unb er flarb alg SHufter 116=flerlichet s5ud)t 1142 in ber 2fbtei ©t.= ®larcel unweit ©halong fur©aone, 631 Snhre alt. $eloife erbat fid) ben Setd)nam unb liep ihn ju ^JaraElet begraben,um bereinfl an feiner ©eite ju ruhen; 1808 aber würbe bie 2ffd)e Seiber inbag fOlufeum ber franj. Senfmaler nadh ^Oarig, unb im 9lo». 1817 auf benÄird)hof SJlonamp gebracht unb in einer befonbern ©apelle beigefebt. 2 f. war©rammatifer, 9lebner, Sialeftiler, Sid)ter, Sttuft'fer, 9)hÜofoph/ Sheolog,®latl)ematifer; aber er h«t 92id)tg hinterlaffen, wag ben 9luf rechtfertigte,ber ihm unter feinen 3eitgenoffen ju Shell warb. ©r gldnjte in ber Sigputi«. tunfl. ©eine Sehren waren nid;t immer untabelhaft unb fein Setragen oft an»