9C.
91, ein einfacher ©tunblaut unb bet erjie 33uchftabe beg beutfd)en 2f6c. A inbet SBufif: bie fedjötc biatonifche Slangfiufe bet erften obet tieffien Sctaüe unfetSSonfpjientg. a bezeichnet biefelbe in bet zweiten £cta»e. SBeil bort bag grojjeA, hier bag fleine a gebraucht wirb, nennt man jene £)cta»e auch bie grofe, biefebie fleine. a, mit einem Öterflrid) oben, bezeichnet bie genannte Slangfiufein bet britten, a, mit 2 duetffcrirfjen, in bet »ierten £)cta»e. Sone hat, weiljebet 83ud)ftabe in ihr fo bezeichnet mirb, ben tarnen bet eingefirichenen, biefebet jtoeigeflricbenen cta»e. A-dur ifi biejenige Sonart bet neuern Siufff, inmeid)er bie fed)gte biatonifche «Stufe a jum ©runbton bet harten Stonart angenom=men mitb. 25ie Sone f, c , g müffen babei in fis, cis , gis »ermanbelt roerben,um bie natürliche 85efd)ajfent)eit bet harten Sonart beijubehalten. 9tad) Sd)U=! bart’g G>harafterifiif umfajjt fte ©rftärungen unfchulbiget Siebe, Sufeiebenheitübet feinen Suftanb, Hoffnung beg SSBieberfefjenö beim «Scheiben beg ©eliebten,jugenblidje $eiterfeit unb ©otteg»ertrauen. (5ßgl. Son unb Sonart.) — A. C.bebeutet gewöhnlich anno Christi, im Saht ßbtifli; A. c. anno currente, imlaufenben Saht] A. p. anno praeterito, im »origen Saht. — 33ei ben ©tie=d)en unb Römern galt bag A als 3al)laichen, bei ©tfletn ©ing, bei 2e|tern 500,in melcher SSebeutung eg fpdterhin burch bag D »erbrängt motben ifi.
Aachen, .£>auptort beg Sejirfg gl. 9?. (bet auf 76 QSi. in 11 .Steifen; 338,000 ©inm., baruntet 324,500 Sath-, 9,700 ©»ang., einige Sfennoniten
unb 1900 Suben zählt) impreufj. ©rofjf)erzogth. 9tieberrhein (51° 55' 91. 33.,23° 55' Ö. .2.), mit 2732 Raufern unb 35,500 ©in»., liegt zmifchen bem 9?f)einunb bet 9Jtaag, etma 8 Steilen »on erjierm unb 4 Steilen »on leistetet entfernt,äußerft angenehm in einem heitern Schale, umgeben »on fronen $ügeln. $ierftnben ftd) Spuren i^teg ©afeing unter ben Stomern, benen fte ju ©äfar’g unbJDrufug’g Seiten befannt mar. fPliniug ermähnt fte unter bem 9tamen 93etera.*£>ier mürbe nach Sinigen Saifer Sari ber ©rofe742 geboren; hier fiarb er 814.SBelche Freiheiten er unb mehre Saifer biefer 9teid)g(tabt gegeben, folgt fd;on bat=aug, baf auch „bie Suft frei mad)te in 2fad)en, fogar bie 9ieid)gäd)ter". £)urch55 Saifetfronungen (big 1558) auggejeichnet, »ermahrte fte anfehnliche 9feid)g=fleinobiett, bie feit 1795 in Sßien, jefst in ber faiferl. Schajsfammer ftch befindben. Sie 33ürgcr mären im ganzen 9teicf)e frei öon .jpanb = unb Ärieggbienft,fPfänbungen, ©efängnif, Sollen unb anbern Abgaben, »eiche fonft reifenbeSaufleute ju entrichten hatten tc. iDurd) ben Feieben »on üuneoille (9. Febe.i 1801), ber bag linfe 9?heimtfer »on iDeutfd)!anb trennte, fam bie Stabt anFranfteich unb mar big jutn Sturze Sapoleong ber efjauptort beg Separt. ber9Joer. Fhrem franj. 9?amen Aix hat man, um fte »on gleichnamigen Orten}U unterfd;eiben, la Chapelle jugefeftt. i0ett S?atft »on 2fad)en fd)mücft ein23runnen mit ber SSilbfdttle Satlg beg ©rojjen aug ©t}. 2fn ber Stelle, moehemalg ein romifcheg ©ajiell gefianben, bauten bie fränfifchen Sönige eine Sfal).9?ad)bem biefe 882 »on ben 9tormannen jerftort, »on Otto III. aber um 933 hör*geflellt morben, machte man fte im 14. Fafjrhunbert jum 9?athhaug. Sieg @e*
; bdube enthält hoho gewölbte Säle mit iiberbleibfeln altbeutfdjer Sunft, bertSronunggfaal mit »ielen 83ilbniffen, bag 33ru(fbilb 33onaparte’g nebfb feiner erfien, ©omahlin, gemalt »on )Da»ib, einen Shurm, meid)?» romifdsen Urfprungg ijl k,Cono.sCcic. (Siebente TCufl. SBb. I. + 1