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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
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näclift an der Sternfchnuppe. imtner neue Schweif*theile entwickeln, während die entferntem verlö-fchen. Aber zuweilen, obgleich feiten, nimmt dernach dein Erldfchen der Sternfchnuppe flehendbleibende Schweif plötzlich eine andre Form an,er krümmt lieh *) und bleibt wieder in der neuenStellung ruhend bis er allmälig erlöfclit. Gewöhn-lich erlöfcht er wenige Augenblicke nach der Stern-fchnuppe ; aber in einzelnen Fällen bleibt er längerlichtbar. Unter den Erfcheinnrigen, Welche ichfelbil gefallen habe, zeichnete die am 2 3. October1 8o5 **) lieh durch lange Dauer ihres Schweifesaus, der lieh auch in verfcliiedeneFormen krümmteund über 5 Minuten fehr deutlich lichtbar blieb,ja noch länger als matter Schimmer zu erkennenwar. Noch länger, nämlich eine ganze Stunde,blieb der Schweif derjenigen Feuerkugel lichtbar,die Krufenliern und die ihn begleitenden Phylikeram io. October i8o3fahen.

Es ift fehr Wahrfcheinlich, dafs nicht alle Stern-fchnuppen von gleicher BefchaUbnheit lind, da ihrAnfehen fo verfebieden ift. Unter denen, die wirbei unfern Beobachtungen und Berechnungen, alsder Erde am nächiten gefeheu haben, war nie eineauffallend grofse Sternfchnuppe, fondern lie konnteeher mit fclmell hinfliegenden Funken verglichenwerden. Von ihnen verfchieden fcheinen noch dieMeteore zu feyn, die einer plötzlichen Entzündunggleichen und ohne erheblich fortzurücken, fogleichwieder erlöfcheu, und die ich mit dem Wetter-

*) Benzenbergs and Brandes Beobachtungen, wo am g,October die unter Nr. 63 von mir beobachtete bishergehört.

) Benzenbergs und Schröters Beobachtungen diefeaMeteors liehen in Giiberts Ann. XXIII, io6.