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Barometerftand, 'allmälig fortrückend, er ft fpätergelangt, Ich eint doch auch der Sturm fpäter ein-zutrelfen. Was lieh hierüber aus den Beobachtun-gen fcliliefsen liefs, habe ich Ichatr in der-vorigenAbhandlung erwähnt. I>ort habe ich auch mehr- 'mals bemerklich gemacht, dafs ein mit höheremBarometerftand in den' nördlichen und öltlichenGegenden begleiteter Nord - oder Oftwind, oft hieund da hervorbrach, ehe er allgemein ward, fodafs an einem und dem andern Orte noch durchörtliche Umltünde ein entgegengefetzter Wind lieherhielt, während andre dazwifchen liegende Ortefchon den den» Uebergewichte des Druckes gemäfsenWind erhielten.
Einmal ift mir eine recht liübfche Beobachtunggeglückt, welche zeigte, dafs der damals entflehendeOltwind wirklich die weltlichem Gegenden fpätererreichte. Ich befand mich im Auguft 1801 amUfer der Jahde und bemerkte, dafs der Wind, derfchwach weftlich war, bald mehr ausSüdweft, baldmehr aus Nordwelt kam. Während ich auf diefefehwachen Züge des Windes achtete, überrafchtemich ein viel ftärkerer Wind aus Nordolt, dernun als enlfchiedener, obwohl gar nicht HarkerNordoltwind dauernd anhielt. Da fich fall genaulud weftlich von mir, alfo in der Richtung, woderjWind hing, Meile entfernt, zwei Wind-mühlen befanden, die noch immer nach Weltengekehrt, von dem fehwachen Weßwiude lang-fam getrieben .wurden, fo fehlen es mir derMühe werth, Achtung zu geben, wie dort derWind fich weiter verhalten würde. Ungefähr 35Minuten nachdem bei mir der Nordoftwind ange-fangen hatte, fing man an die Mühlen zu drehen,und fchien ungewifs zu feyn, wo der Wind eigent-lich herkomme, und erft 45 Minuten nach dem