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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
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lieh da, wo die leidliche Granze jenes Schaltenshinfällt, fo müfsle der Weitwind bei ihm ein wenignordweltlich werden, fo wie dor Beobachter, wel-cher den Schatten an feiner Südfeite Vorbeigehenlieht, einen etwas nach Süden abweichenden Weft-wind empfinden mufs. Es erhellt alfo hier fchonein Grund, warum der Wind fo oft kleine Ver-fchiedenheiten feiner Richtung zeigt, und ähnlichemögen oftmals Statt linden.

Dafs der von den erhitzten Sandwülten auf*iteigende Luftltrom, der in den hohem Luft*fchichlen eine von der Wüfte abwärts gerichteteStrömung hervorbringt, eine Haupturfache desdort, gänzlich mangelnden Regens ilt, habe ichfchon erwähnt; aber folgende Erfahrung über dieEinwirkung der Eisfelder auf die Stärke des Win*des ilt weniger bekannt. Scoresby erzählt *}, dafswenn ein Wind gegen grofse Flächen feiten Eifesoder gegen eine dichte,Malle von Eisflücken (Pack*Eis) zu weht, ein andrer vom Eife her kommen*der Wind ihm gleichfam das Gleichgewicht halte,und feibft dem Sturme, gleichfam ihm widerltrei*tend, lieh entgegenfetze und feine Heftigkeit mäfsige.Es ilt offenbar, dafs es hier wieder die kältere Luftilt, die von jenen Eismaffen her an der Erde abwärtsItrömt, und es ilt wohl zu vermufhen, dafs höherhinauf die wärmere Luft, die fchon bei ItillemWeiter dort gegen das Eis zultrömen mufs, beiStürmen mit vermehrter Gewalt zndringen undweil lie als erkaltete Luft in den tiefem Schichtenwieder zurückftrömt, jenen Kreislauf fortwährenderhalten mag. Hieraus läfst lieh die StundenlangeDauer jenes Kampfes beider Winde, den man bis

*) Memoirs of die Werneriau Society. Pan II. Vol. IL'pag. 3i8- *

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