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Schichten bewirken *); nalie an der Erde würdeman alfo an den Grunzen jenes befchatletcn Raumeseinen von diefem Raume abwärts gehenden Windfühlen. So würde es lieh verhalten, wenn die be-Iclialtende Wolke, plötzlich vor die Sonne gerückt,ihre Stellung nicht änderte. Denken wir uns abernun die Wolke fortrückend, z. 13. durch den Windvon Welten her fortgelrieben, fo ilt, indem dieöltlielie Grenze des Schattens mich erreicht, dielange belchattete Luft weltlich von mir allerdingsauffallend kälter, und der Luftltrom wird an dic-fer Seite des Schattens ganz fo Statt linden, wievorhin, das ilt, ich Werde einen verfiärkten Weit-mud empfinden; an der weltlichen Grenze desSchattens dagegen kann kein von dem Schattenabwärts gehender Wind bemerkt werden, da dieeben erft aus dem Schatten austretende Erdflächeficli noch nicht wieder erwärmt hat, und alfo hierhüchltens eine geringe, vielleicht kaum eine merk-liche Schwächung des Wellwindes wegen des beifo geringem Temperatur-Unlerfchiede kaum be-merkbaren Gegendruckes der källern Luft Stattfinden kanu. So fühlen wir alfo eine \erflärkungdes Windes, welcher die Wolke forllreibt, vor-züglich in dem Augenblicke, wo ihr Schatten unszu bedecken anfängt *). Befände der Beobachter
*) Indem nämlich die zulfrömendeLufrjden Druck in dentiefem Schichten vermehrt, erhält diefer das Uebergewichtüber den Druck der benachbarten Luft, und l'o entliehtunten ein Ausltrömen der kalten Luft in den wärmern Raum.
**) De la Hire hat diefe Erfcheinung zwar auch aus Un-gleichheit der Temperaturen erklärt; fcheint aber darin zuirren, dafs er die warme Luft als nahe an der Erde in den.erkalteten Raum einlirümend annimmt. Academiae regiaeScientiarum Hißoria auct. Du Hamei p. 25g.