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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
Entstehung
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fcliwarze oder wenigflens fuhr dunkle Wand dar-ftellt, in welcher lieh fall nichls Weiler unterfihei-den läßt j erft wenn der heraURtirzende Regendünner wird, erkennen wir hinter diefer 'Wandwieder einzelne Wolken. Unter diefer eigentli-chen Regenwolke zeigen lieh die hei Gewittern fohäufigen kleinen , weihen, Wolken, die jener neueNahrung zuzuiuhreu frheinen. Es find unvoll-kommen ausgebildete Haufeuwolken, die oft ganzdeutlich von jener angezogen werden, ihr, währendfie lieh langfam forlbewegt., fogar oft mit rafclierBewegung aus enlgegeugefelzterRichtung entgegenkommen. Diefe W olken verbinden lieh ohneZweifel mit der groben Regenwolke; denn manlieht fie immer, kurz nachdem fie lieh gebildethalten, unter der groben Wolke verfchwinden,und es ilt mir zuweilen fo vorgekommen, als obdiefe Wolken, wenn fie niedrig genug liehen, umgut gefehen zu werden, an ihrer obern Seite fichin fpitzige Enden ausbildelen, mit welchen fie liehin die grofise Wolke ausgielsen; auch die gröfsernHaufeuwolken ziehen oft zu der Regenwolke heranund geben ihr neue Nahrung.

Zwilchen den Regenfchauern lieht man oftandre Haufenwolkcn, als dichte halbkugelförmigeoder zu Gebirgen anfgehäul'te Mafien hiiizielien, dieimmer im Begriffe liehen, felbft in neue Regen-Schauer iiber/.ugehen.

Zuweilen haben die über uns flehenden, nochnicht zum Regen kommenden gethiirinteu Haufen-Wolken ein fonderbares Anfehen. Es fcheint alsob auf dem grauen Grunde Vorlegungen, an Farbewenig verfchiedcn, rundlich geformt herabhängen,und ich kann nicht anders vermutheii, als dafsdieles wirklich folche Vorraguugen find, derenWeitere ßeltimmung ich nicht augeben kann.