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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
Entstehung
Seite
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Die Verbindung der Haufenwolke mit einerfederigen Schichtwolke oder Federwolke fcheint,wo nicht die nolhwendige, docli die gewöhnlicheBedingung zu feyn, welche erfüllt werden mufs,ehe die gethürnile Haufenwolke in die wirklicheRegenwolke übergeht. Zwar kann die gethürmteHaafeuwolke, nachdem iie mit der federigenSchichtwolke verbunden ift, noch lange beftehen,ja nach Howard kann lie felbft da noch wieder ver-leb winden; aber das Gewöhnlichere ift doch, dafsfie nun, als wirklich zum Ausbruch kommendesGewitter und Regenfchauer, fielt weiter ausbildet.Ob diele völlige Ausbildung durch die Verbindungzweier Wolkenfchichlen, die lieh in einander er-gießen, fo bewirkt wird, dafs dabei die entgegen-gefetzten Electricitu'ten beider Wolkenarten liehgleichfam neutralifiren, wie Forfter meint, möchtewohl noch fchwer zu entfeheiden feyn.

Die Erlcheinungen, welche die gethürmteHau-fenwolke darbietet, indem fie in die eigentlicheRegenwolke (Nimbus), in den Regenfchauer, über-geht, beobachtet man am heften, wenn die Wolkeziemlich entfernt von uns am Horizonte lieht undfielt alfo im Vertical-Querfchnitt zeigt. Man liehtnämlich die friiherhüi in ihrer gebirgigen Geltaltmit gerundetem, aber feharf begränztetn Gipfel er-fcheineude Haufenwolke, oben entweder ein ver-wafchenes Anfehen bekommen oder deutliche Fäden,üae Krone von Federwolken erhalten, die liehafimälig mehr ausdehnt, bis man endlich den Re-gen aus der Wolke herabfallen liebt. Zu anderer^it. bildet lieh die federige Schichtwolke überder Haufenwolke, und indem diele fich mit jenervereiniget, entlieht jene federige Krone, nacJi derenEntliehen bald der Anfang des Regens folgt.