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anlaflen mag, und man würde fich die horizontaleGrundfläche und die größere Breite, fo wie diemehrere Verdichtung am untern Theilc der Wolkeauf folgende Art erklären können. Die einzelnenBläschen oder VVallerpiiuctchen woraus die Wolkebeliebt, linken wegen ihrer Schwere immer wiederund drängen fich alfo unten mehr zufammen;wenn fie aber bis zu der Tieie gefunken lind, wodie Wärme grofs genug ilt, fo verdampfen fie,Beigen aufs Neue als unfichtbarer Walferdampfauf, und tragen fo felblt wieder bei, der W r olkein ihren höliern Theilen neueNahruug zuznfiihren.Dafs fo etwas Statt finde, hat man felblt bei derBetrachtung der bläschenförmigen Dünfte (wieSaull'ure und Deluc fie nennen) auf hohen Bergendeutlich wahrgenommeu; aber es lcheiut mir dochimmer, als ob diefes alles nur mit wirkende Um-Jlände wären, und als ob die Haupturfache desEntftehens der Wolken noch eine andere feynmiilfe.
Als diefe Haupturfache betrachtet man nichtohne Grund die Electricität, die wohl lieber beider Bildung der Wolken immer mit in Betrach-tung kömmt. Dafs diefe Wolken electrifch lind,zeigt fich nicht nur bei ihrer vollendeten Ausbil-dung im Gewitter, foudern auch fcliou ehe he indiefer gröfsteu Vollkommenheit erfcheinen, gebenfie durch ihren Einllufs auf die Elec-trometer, vor-züglich auf die mit Ableitung verfehenen fliegen-den Drachen *), lieh als electrifch zu erkennen.
*) Die electritclipn Drachen find von den Papierdrachender Knaben nur darin verfchieden, dafs die Schnur, woranfie gehalten werden, mit Metalldraht durchflochten itt- D adiete mbglichft hoch in die Luft hinauf gebrachten Drachendann als Leiter der Electricität dienen, fo zeigen fie dieElectricität der vorbeiziehenden Wolken u. dergl. an.