in ihren durchfichtigeu Zuhand zurück *). Etwasfpäter entbanden auch in andern Gegenden mehrereHautenwoiken, woraus man alfo fchliefsen durfte,Jafs die Nahe des Berges die i’chon eintretendeDifpoliti ai zu Bildung folclier Wolken früher zurReife brachte.
Auf ähnliche Art mag nun auch eine fclion ent-fkmdne Wolke waclifen, indem die ihr durch denWind zugeführten Theilchen niedergefchlagen wer-den; oder lie kann waclifen an der einen und ab«nehmen an der andern Seite, fo wie wir es hierfallen. Selbft das an heitern Tagen fo oft Stattfindende Abnehmen der einen Wolke während dieandre zunimmt, mag zuweilen auf ähnliche Artbewirkt werden, und kleine örtliche Verfeliieden-lieiten mögen hinreichend feyn, diefe Ungleichheitder Erfcheinungen hervorzubringen. Zuweilenfciieint lieh eine Wolke im Schatten der andernzu bilden und w'ieder zu verfchwinden, wenn lieaus dem Schatten hervortritt.
Howard ift geneigt, das Entheben der Haufen-wolken an heitern 'Tagen grüfstentheils der Abküh-lung, welche die Dämpfe in der liöliern Luft leiden,zuzurdireiben. Indem nämlich die hei der Tages-wärme auffteigenden Dämpfe in die,kältern Lufl-fcliichten hinauf gelangen, werden lie als lichtbarerDunft niedergefchlagen, und lie find unten hori-zontal abgefchnilten, weil lie auf derjenigen Luft-fchichte Teil wimmen, die gerade noch Wärmegenug hat, um die Feuchtigkeit in dem Zuftandedurchlichtiger Dämpfe zu erhalten.
Es läfst lieh allerdings denken, dals diefes inmanchen Fällen das Entliehen diefer Wolken ver-
*) Eine ganz ähnliche Erfcheinung erzählt King in CooksFilter Reife, i. B. S. / t 83 der Uebcrf.