könnte), beantwortet doch die zweite Frage nicht,warum lieh die benachbarte Luftund Wärme foganzneutral verhalt, weder Niederfchläge gibt, nochfie aulldf’t. Oder I’oIIte dort oben die Wärme fogeringe feyn, oder die Zuleitung der Wärme ausder umgebenden Luit fo fchwach, dafs die einmalniedergolchlagenen Waflertheilchen nicht fo 1 ichtmehr in durchficlitige, elaltifche Dämpfe könntenverwandelt werden ? Forlter lieht die Eleclricitätals das Erhaltungsmiltel diefer Wolkenfäden an,und glaubt, fobald die Federwolke zu leiten aulhöre,— alfo die Ausgleichung der Electricitäten erreichtfey, verdampfe fie entweder, oder gehe in diefederige H aufenwolke oder die federige Schichtwolkeüber.
Der Uebergang der Federwolke in federige Hau-fenwolken oder federige Schichtwolken ilt wi dereine merkwürdige Erfchoinung. Sie hat mit demGerinnen (Coaguliren) die in eilte Aehnlichkeit, undift mir, wenn eine federige Schichtwolke entlieht(welches der gewöhnlichere Fall zu foyn fcheint)immer fo vorgekommen, als ob die Fäden derFederwolke in kurze Stücken zerriden wären, undlieh jedes in. eine breitere Form und verdichteterzu (am men gezogen hätte. Howard macht einehoch 11 paffende Vergleichung mit den, gleichfallsaus Fäden beliebenden , Eisblumeir an den Fenfter-feheiheu. Indem lie auflhauen verfchwindet. diet’aferige Bildung; aber die kleinen Tröpfchen liegennoch in elien der Ordnung, welche die jetzt zer-rilfenenFafern beftiinmlen; — und fo behalten auchhier die kleinen Wolkenlleckchen zuerfl noch ebendie Anordnung, welche lie in der Federwolke hat-ten. Forlter fcheint den ganzen Gang diefer V er-ünderung, der, fo weit ich aus eiguer Beobachtung