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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
Entstehung
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welche oft als ganz reine Faden am Himmel li inlau-fe,ftatt dafs lie zu anderer Zeit lieli mehr verwa-[clien zeigen. Th. Forlter glaubt, nur bei rechttrockner Luft linde das Erfcheiuen jener deutlichtegränzlenFäden; die lieh in feine Spitzen endigen,Statt, und bei feuchter Luft dagegen zeige lieh derfaden in feiner ganzen Länge verwafchen. Ob-gleich wir nun nicht gut über die Trockenheit undFeuchtigkeit jener hohen Luftfchichten genau urthei-len können, fo hat mir doch das allerdings wahrgefchienen, dafs bei anhaltend heiterm Vi elter dievenvafehenen Fäden Vorkommen, und auch dieBemerkung halle ich für richtig, dafs die verwa-fchen erfcheinende Federwolke gern bald in dielichtere Form der federigen Schichtwolke übergehe.11t bei einem fo verwafciienen Anlelieu der Feder-wolke, zugleich der ganze Himmel weifslich, folärm man in einigen Tagen Legen erwarten.

Die Federwolke liebt gewöhnlich fein- hoch inder Luft. Mau hat lie auf lioheu Bergen über liehgefehen, und Dalton beliimmt nach geometrifchenMelTuugen ihre Flöhe auf y, ja 1 ganze deutfeheMeile; lie muß folglich von felir leichter Art feyn,um lieh in Luftfchichten von fo geringer Dichtig-keit fchwehend zu erhalten. Da die Luft in fogroßen flöhen zugleich fein' trocken ifi, fo könnenwir wohl behaupten, dals lie gewöhnlich lieh infehl' trockger Luft befindet, und man möchte beider oben angeführten Behauptung Forfters, dafsdie unverwafcheuen Fäden auf umgebende trockneLuft deuten, fragen, ob etwa die verwafebenernfaden, welche gern in dichtere Wolkenarleu über-fielen, ficli in minder hohen Gegenden der A tmo-fpbäre bilden. Von den wie Locken iierabhängen-den Wolken und befonders von den Federwolken,die unter dem Nameu der Windbäume bekannt