Nähere Icli habe fclion oben erwähnt, dafs die Winter-
a^mftände küille am 15,1(16 des lalu ' s 1 7 8 8 und im Anfängemit welche» von i 789, noch heftiger als die von 1 783 war; esd>e ii ro) ' e f c jjeint mir wohl der Midie werlh, hier die Um-
xvttit© »m #
YVni.er 1788 Hände noch genauer anzugeben, mit welchen diefegWaet w b ar"k- al,e begleitet wai d indem Vergleichungen dieferArt vielleicht am beften zur nähern Kenntnifs derÜmftäude führen, von weichen das Entliehen foJtrenger Kälte abhängt; die Tafel vii. Hellt dieAenderungen der Wärme dar.
Schon im IN ovember war es ungewöhnlich undanhaltend kalt; diefe Kälte ging vorüber und diePeriode der iirengftcn Kälte längt erft mit dem 1 1.Decemher an.
Am 10. December Itand von Moscow bis anden Rhein das Barometer wenig unter der Mittel-hühe. Petersburg halle bei Südwind viel itärkereKälte als in den vorigen Tagen; aber in Moscowhatte fclion feit dem 7. December die allerftrengfteKälte geherrfcht *), fo dafs der Südwind wenig-ftens keine War me nach Petersburg bringen konnte,ja er konnte vielleicht durch das Zudrängen derkalten Luft von Moscow her hervorgebracht wer-den. Im oltliclien Deutfchland nahm die Kälteanfangs wenig mit Weflwind, aber vom 12. anftark mit .Nordwind zu. Diefer Nordwind er-ftreckte lieh bis nach Rochelle, wo die Kälte zwarvom 12. bis i 4 . Dec. etwas gelinder ward, aberdoch noch immer einen, für jene Gegenden bedeu-tenden Grad behielt. Der ganz allgemein am 1 4 .wehende Nordoll hängt mit dem niedrigen ßaz’o-meterftande in den füdiiehen Gegenden zufammen;in Schweden Hand das Barometer 1 Lin. über, inPadua 8 Lin. unter dem Mittel. Am 1 5 . nimmt_ . J
’“) Am §. December 24 Gr, unter Null.